| Überblick über die Geschichte der Christuskirche |
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| Die
Christuskirchengemeinde ist 1930 als eigenständige Gemeinde im Stadtteil
Süd-Ost von Hanau entstanden. Sie ist ursprünglich eine Tochter der
Marienkirchengemeinde in der Stadtmitte Hanaus, die seit dem 13.
Jahrhundert besteht. Ab
1900 dehnte sich die Stadt Hanau stark Richtung Südosten aus. Dies machte
eine neue Struktur der
Die
Gemeinde bekam je einen Pfarrer der schon bestehenden Gemeinden, der
Marien- und der Johanneskirche, zugewiesen. Eine eigene Kirche gab es
vorerst nicht.
Da
der Stadtteil Süd-Ost aufgrund der Industrialisierung weiterhin stark
wuchs, reichte die kleine Kirche bald nicht mehr aus. 1961 wurde der
Grundstein für die neue, große Kirche gelegt, die ca. 600 Personen
Seit den sechziger Jahren kamen vermehrt ausländische Gastarbeiter nach Hanau. Dies machte sich mit der Zeit auch in der Bevölkerungs- und Gemeindestruktur der Christuskirche bemerkbar. Die Zahl der Gemeindeglieder schrumpfte von ca. 8000 in den sechziger Jahren auf etwa 1800 im Jahr 2005. Die ursprünglich zwei Pfarrstellen der Christuskirchengemeinde wurden auf eine reduziert. Dies
stellt neue Herausforderungen an die Arbeit in der Gemeinde. Leergewordene
Räume und Häuser wurden umgewidmet und vermietet. So sind in den
Gebäuden der Christuskirchengemeinde heute verschiedene
Bildungsinstitutionen zu Gast: das Pädagogisch-theologische Institut, das
Evangelische Jugendpfarramt und die Evangelische Arbeitsstelle für
Kinder- und Jugendarbeit und das evangelische forum hanau. Außerdem sind
in den Räumen des Gemeindehauses verschiedene Gruppen zu Gast: die
syrisch-orthodoxe Gemeinde von Antiochia, die Anonymen Spieler und die
Anonymen Esssüchtigen sowie eine überregionale Patchworkgruppe und der
Funkamateurclub DARC.
Wie
sich das Gemeindeleben unter den geänderten Bedingungen im Stadtteil
gestaltet, lesen Sie in der Beschreibung unserer verschiedenen Gemeindegruppen
und Gemeindeangebote. |
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